Jahresausstellung 2021

Verehrte Kunstfreunde,

wir freuen uns Sie auch dieses Jahr zu unserer Ausstellung begrüßen zu dürfen. Unsere Künstler aus den Sparten Malerei, Grafik und Skulptur laden Sie auch 2021 wieder ein, eine inspirierende Zeit mit den gezeigten Werken zu verbringen.

Die MKG, 1868 gegründet, pflegt seit Ihren Anfängen die Bildsprache der Klassischen Kunst. Die MKG ist sich sicher, dass es sich lohnt, auch im erweiterten Kunstbegriff unserer Tage diese Kunstposition weiter zu pflegen. Den historischen Kontext der MKG begleiten Namen wie Spitzweg, Leibl, Lenbach und viele andere, welche die Kunstgeschichte im Allgemeinen und die Münchens im Besonderen bereichert haben.

80 Künstler/-innen mit ihren 213 Exponaten freuen sich auf Ihren Besuch.

Ihre MKG

Termine

Matinee:
13. Juni 2021, 11 Uhr
(geschlossene Veranstaltung)

Dauer der Ausstellung:
13. Juni, 11 Uhr ─
11. Juli 2021, 18 Uhr

Vorschau Online-Portal

Einführung in das neue Online-Portal der virtuellen Jahresausstellung 2021

Das eigens für die MKG Jahresausstellung 2021 entwickelte Online-Portal bietet zahlreiche Möglichkeiten, die ausgestellten Werke zu betrachten, Informationen über die Künstlerinnen und Künstler zu erhalten und interaktiv mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Zudem gibt es einen Informationspunkt, der für alle Fragen und Anliegen bereit steht – auch der Verkauf von Exponaten wird über einen persönlichen Kontakt abgewickelt.

Im Folgenden werden die einzelnen Bereiche des Portals übersichtlich vorgestellt. Dies erfolgt schrittweise über die nächsten Wochen verteilt, so dass pünktlich zur Ausstellung ein vollständiger Eindruck entstehen wird.

Alle 80 Künstlerinnen und Künstler der Jahresausstellung 2021 findet man über das Hauptmenü “Künstler” und den Unterpunkt “Aussteller A-Z”.

Die Menüpunkte “Malerei”, “Grafik” und “Skulptur” zeigen jeweils eine Aufstellung aller Künstler, die Werke aus diesen Bereichen präsentieren. Abgebildet wird in dieser Künstlerübersicht jeweils das Katalogbild und nicht das Protraitfoto der Künstler

In der Übersicht “Aussteller A-Z” stehen alle Künstler der Jahresausstellung 2021 in alphabetischer Reihenfolge.

Jeder ausstellende Künstler ist einer oder mehrerer der drei Sparten “Malerei”, “Grafik” und “Skulptur” zugeordnet.

Durch Anklicken des Namens gelangt man direkt zur gewünschten Künstler-Portfolioseite.

Für jeden Künstler gibt es eine eigene Portfolio-Seite imit einem Bereich für alle ausgestellten Werke und einem Bereich für den Künstler selbst. Dort präsentiert sich jeder Künstler mit einem Portraitfoto und zusätzlichen Informationen in Form von Text, Fotos oder einem Video.

In der Seitenleiste wird eine Suchfunktion bereitgestellt, in der der gesuchte Künstlername eingegeben werden kann. Drei Buchstaben genügen für die Suche.

Außerdem kann man sich über die drei Suchbegriffe jeweils einen Überblick über alle Maler, Grafiker oder Bildhauer verschaffen. In dieser Künstlerübersicht wird jeweils das Katalogfoto eines jeden Künstlers abgebildet und nicht das Portraitfoto.

Alle 213 Exponate findet man über das Haupt-Menü „Exponate“ und den Unterpunkt „Kunstwerke 1-213“.

 Die Menüpunkte “Techniken“ und „Themen“ bieten eine Filterfunktion für die Suche nach bestimmten Kunstwerken.

Zur Auswahl stehen 21 Suchbegriffe für die Technik eines Kunstwerkes und 14 für die Themen, um die Suche nach einem Kunstwerk zu vereinfachen.

In der Übersicht „Kunstwerke 1-213“ stehen alle Exponate der Jahresausstellung 2021 nach Werknummern sortiert.

In der Seitenleiste werden ebenfalls die Suchbegriffe „Techniken“ und „Themen“ aus dem Menü angeboten und helfen bei der Suche nach dem gewünschten Kunstwerk.

Durch Anklicken eines Kunstwerks aus der Übersicht gelangt man zur gewünschten Exponat-Seite, ebenfalls wieder mit der Seitenleiste für die weitere Suche.

Rechts neben dem Foto stehen die wichtigsten Informationen zum Werk – genaue Beschreibung der Technik, Größe, Name des Künstlers, Werknummer und Preis.

Ganz unten in der Beschreibung findet man noch einmal die dem Werk zugeordneten Stichworte aus den Rubriken „Themen“ und „Technik“, über die man durch Anklicken noch weitere Werke finden kann, auf die diese Stichworte zutreffen. Diese Platzierung der Suchfunktion ist besonders auf kleinen Geräten wie Handy oder Tablet von Vorteil.

Der Name des Künstlers ist ebenfalls verlinkt und führt auf die zugehörige Künstler-Portfolioseite, die im ersten Beitrag der „Vorschau Online-Portal“ beschrieben ist.

Eine weitere Möglichkeit für die Suche nach Kunstwerken bietet auch das Eingabefeld rechts oben in der Seitenleiste der Exponats-Seite. In diesem kann jeder beliebige Text eingegeben werden, hier z.B. das Wort „Herbst“, um noch andere Exponate zu finden in herbstlicher Stimmung.

Von dieser Übersicht aus kommt man durch Anklicken eines Werkes natürlich wieder auf die entsprechende Exponat-Seite.

Der gesamte Rundgang durch die Ausstellung ist in 22 Räume eingeteilt. Man kann sie über das Haupt-Menü „Rundgang“ betreten, gegliedert in zwei Unterpunkten „Raum 1-11“ und „Raum12-22“ zur besseren Orientierung.

Ganz unten in jedem Raum des Rundgangs findet man eine Navigationsleiste für alle 22 Räume. So kann man am Ende jedes Raumes in den nächsten, vorherigen oder jeden anderen Raum gehen.

Im ersten Raum wird man willkommen geheißen vom Präsidenten der MKG Nikos W. Dettmer mit dem Grußwort des aktuellen Katalogs.

Bei der Präsentation der Kunstwerke im Rundgang wurde darauf geachtet, dem Besucher eine möglichst authentische Darstellung zu zeigen. So sind alle Kunstwerke in ein Größenverhältnis zueinander gesetzt und geschmackvoll zusammengestellt – wie man das von einer Jahresausstellung der MKG gewohnt ist.

Durch Anklicken jedes Kunstwerkes gelangt man auf die jeweilige Exponat-Seite und findet dort alle Informationen und ebenfalls eine Detailansicht in Bildschirmgröße. Die Darstellung der Exponate ist im zweiten Beitrag der „Vorschau Online-Portal“ genauer beschrieben.

Jede Skulptur wird mit einem Foto und einem Video oder einem Slider präsentiert—dadurch kann der Besucher rundherum gehen und jedes Detail entdecken. Die Videos können ebenfalls in Bildschirmgröße angesehen werden.

Auch bei den Skulpturen gelangt man durch Anklicken des Fotos auf die zugehörige Exponat-Seite.

Im letzten Raum des Rundgangs gibt es einen Ausblick aufs nächste Jahr, mit einer – hoffentlich – realen Jahresausstellung 2022 im Münchner Künstlerhaus.

Auch in diesem Raum kann man ganz unten mit der Navigationsleiste noch einmal in andere Räume zurückgehen.

Informationen folgen.

Jahresausstellung 2020 (Rückblick)

Kataloge ab 2005

Katalog-Bestellungen unter: office@mkg1868.de

Liebe Freunde der MKG,

in den Jahren 2018 und 2019 hat die MKG Persönlichkeiten geehrt, die sich um die Kultur in München verdient gemacht haben. In diesem Jahr ehren wir einen Verein, der sich seit Jahrzehnten für das Wohl von Künstlern einsetzt. Gemeint ist das Paul Klinger Künstlersozialwerk, das 2019 sein 45-jähriges Bestehen gefeiert hat. Ich freue mich persönlich über unsere Wahl, da ich das Privileg hatte, selber einige Jahre dem Vorstand des Paul Klinger Künstlersozialwerkes anzugehören. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie sehr diese Organisation Künstlern aller Sparten bei der Bewältigung ihrer Alltagsprobleme zur Seite stand und steht.

Die Wahl, Kunst als Beruf ausüben zu wollen, hat seine Konsequenzen. Die meisten treffen diese Wahl schon sehr früh. Eigentlich eher unbewusst, ohne sich über eben diese Konsequenzen bewusst zu sein. Nicht von ungefähr wird dem Künstler ein gewisser Realitätssinn abgesprochen, den der Alltag von jedem fordert.

Und doch kann man sich allerdings fragen, ob dieser fehlende Realitätsbezug nicht zur Psychologie des Künstlers gehört. Denken wir an die Bemerkung von Max Reinhardt, dass der Künstler ein Mensch ist, der die Kindheit in die Tasche gesteckt hat, um damit weiter zu spielen. Das Spiel eines Kindes ist ohne Verantwortung, angebunden an etwas Überraumzeitliches, das noch nicht vom Fluss der eigenen Gedanken blockiert wird. Das Bewusstsein von Gefahr und der Gedanke an Vorsorge stehen noch nicht im Zentrum der eigenen Gedankenwelt. Mit den Jahren gewinnt die Balancierung zwischen den Forderungen der Außenwelt und den Forderungen der nach Ausdruck ringenden Innenwelt immer mehr an Brisanz.

Im Alltag wird die wahre Kunst zur Ware „Kunst“, sofern man von künstlerischer Tätigkeit leben möchte. Gefordert werden Stetigkeit und Reproduzierbarkeit des eigenen Könnens. Im Gegensatz zu bildenden Künstlern haben es Schauspieler und Musiker einfacher, falls es Ihnen gelingt, in den Institutionen wie Theater und Orchester einen Platz zu ergattern. Doch auch ihnen droht die Sorge um Altersversorgung und zeitweiser Arbeitslosigkeit.

Vielen mögen diese Aspekte des Daseins als Berufskünstler als unromantisch erscheinen. Im Bewusstsein des jugendlichen Künstlers hat diese Problematik wenig Platz. Zu groß erscheinen die Möglichkeiten des Lebens. Aber schon nach einigen Jahren nehmen die ökonomischen Probleme immer größeren Platz ein. Nur sehr wenigen gelingt der durchschlagende ökonomische Erfolg in relativ kurzer Zeit. Hier haben wir es meist mit Künstlern aus der Musikbranche zu tun. Aber auch dort sind es wenige, die über Jahrzehnte einen kontinuierlichen Erfolg erleben können. Im Raum der bildenden Kunst sind es ca. 2 von 100 Künstlern, die nur von der Produktion ihrer Kunstwerke leben können. Oft werden Kompromisse geschlossen, die aus Nebentätigkeiten oder Kursangeboten bestehen.

Viel wäre zu diesem Thema noch zu sagen. Aber wie wir wissen, ist Diagnose der unpraktische Weg hin zu einer Verbesserung. Den praktischen Weg schlug der Schauspieler Paul Klinger in den sechziger Jahren ein, als er sich persönlich um die beruflichen Voraussetzungen seiner Schauspielkollegen einsetzte. Hieraus entstand im Laufe der Jahre das Paul Klinger Künstlersozialwerk, das sich heute um die Probleme in allen künstlerischen Sparten kümmert. Seien es Fragen zu Altersversorgung, Mediation zwischen Künstler und Künstlersozialversicherung oder kurzfristiger finanzieller Unterstützung in persönlichen Notlagen. Diesen, für viele Künstler segensreichen Verein, wollen wir heute ehren. Wir wünschen uns, dass der Verein in den nächsten Jahren weiter gedeiht und in seinen Möglichkeiten wächst.

 

Nikos. W. Dettmer

Eindrücke zur Vernissage

Unser Dank geht an

das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Staatsminister Bernd Sibler
Ministerialdirigentin Angelika Kaus
Leitende Ministerialrätin Barbara Lüddeke
für die Unterstützung und Bewilligung fördernder Mittel.

Wir danken
dem KUV (Künstlerunterstützungsverein).
der FMDK und Prof. Dr. Claus Hipp.

Danke an die Direktion des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst
Ltd. Direktorin Dr. Sylvia Schoske
Dr. Arnulf Schlüter
sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
für die Unterstützung.

Bedanken möchten wir uns auch bei den Firmen, die durch ihre Anzeige in diesem Katalog die MKG unterstützt haben:
boesner GmbH
Bratwurstherzl
Drescher Immobilien
EUROPA LEISTEN
Galerie Frey
Kremer Pigmente
Kunstgießerei Andreas Hofmeister
Kunstgießerei München Hassan Göktepe
Kunstgießerei Otto Strehle
Kurt Petzenhammer Gemälderahmen
Schachinger Künstlerbedarf

Der Film zur Jahresausstellung (Kurzfassung)

Erstellt von Erika Nieberle, Mitglied des MKG-Vorstands. Bestellung der Langfassung (DVD) unter office@mkg1868.de.