Dr. Heinrich Jarczyk
– Künstlerkollege und optimistischer „Bild-Dichter“.
1925 in Neisse/Schlesien geboren. hat Heinrich J. Jarczyk nach Krieg, Verwundung und Gefangenschaft ein Arbeitsleben als Naturwissenschaftler gewählt, das ihn von Europa aus über Ägypten bis nach SÜdamerika führte. Das exakte Beobachten als Teil seines Berufes hat ihn auch ein Leben lang als Künstler geprägt. Seine Radierungen und Zeichnungen überzeugen neben ihrer meisterlichen Präzision durch die Leichtigkeit des Duktus. Farbgebung und Lichtgestaltung geben seinen Aquarellen eine besondere Atmosphäre, die das einzelne Objekt in seiner Individualität hervorhebt. Dr. Christine Debris (Musée Antoine Lécuyer, Frankreich) beschrieb Jarczyk als realistischen „Bild-Dichter“. Davon zeugen nicht nur großartige Landschaftsbilder und eindrucksvolle Tilleben, sondern auch seine Bild-Interpretationen historischer Ereignisse der Neuzeit.



Jarczyks Werke wurden in mehr als 50 Einzelausstellungen und zahlreichen Gruppenausstellungen gezeigt, in Europa, den USA, Ostasien (Südkorea) und Afrika (Mali).
Seit 1988 war er Teil der Münchener Künstlergenossenschaft königlich privilegiert 1868 – unser treuestes MItglied. Wir werden ihn vermissen, als einen zutiefst positiven Menschen, der „mit glücklichen Augen“ aus jeder Situation das Beste machte.

Begleitet hat ihn in über 40 glücklichen Ehejahren seine geliebte Frau Christiane Jarczyk. Wir wünschen ihr und ihrer Familie viel Kraft für diese schwere Zeit. Der Künstler Heinrich Jarczyk lebt in seinen Werken weiter und der Mensch Heinrich Jarczyk lebt in den Herzen aller weiter, die ihn kannten.







